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Rotablation

Rotablation

(Gefäßfräse)

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Ein mit Diamantensplitter besetzter Bohrkopf kann bei sehr harten, verkalkten Stenosen, die mit einem normalen Ballon nicht aufdehnbar bzw. passierbar sind, ein Lumen schaffen, das entweder bereits wieder einen normalen Blutfluss, oder aber zumindest die Ballonpassage ermöglicht.

Dieses Verfahren eignet sich zur Behandlung von Verengungen, die mit dem Ballonkatheter nicht erreicht werden können, vor allem wenn sie ausgeprägt, verkalkt oder langstreckig sind. Eine Bohrsonde wird über einen speziellen, dünnen Führungskatheter vorgeschoben. Die Spitze dieser Bohrsonde ist olivenförmig und mit Diamantsplittern besetzt. Sie wird mit 150000 bis 180000 Umdrehungen pro Minute durch Druckluft angetrieben, während sie langsam durch die Verengung vorgeschoben wird. Hierdurch werden die verkalkten Anteile nach dem Fräseprinzip abgetragen. Das abgetragene Material wird in sehr kleine Teilchen zerkleinert, die mit der Blutbahn abtransportiert werden. Dieses Verfahren wird nur in Einzelfällen eingesetzt.

Zu den mögliche Komplikationen zählen Gefäßverkrampfungen, Rhythmusstörungen und Gefäßverletzungen.